Gesund durch den Winter

Bitterkalte Temperaturen, eisiger Wind und Grippeviren: Wie keine andere Jahreszeit strapaziert der Winter unseren Körper. Damit sie aber trotzdem seine schönen Seiten genießen können, haben wir ein paar einfache Tipps zusammengestellt:

Ziehen Sie sich warm an
Wir an der Küste wissen es längst: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur die falsche Kleidung. Im Winter gilt das mehr denn je. Denn je weniger Energie der Körper in die Wärmeproduktion stecken muss, desto mehr bleibt für die Krankheitsabwehr. Empfehlenswert ist das Zwiebelprinzip: Wer mehrere Lagen übereinander anzieht, kann sich bei Bedarf ganz leicht wechselnden Temperaturen anpassen. Außerdem bildet sich zwischen den Schichten ein wärmendes Luftpolster. Am meisten Körperwärme verlieren wir übrigens über den Kopf. Mützen oder Kappen sind also Pflicht. Diese sollten unbedingt auch die für Entzündungen besonders empfindlichen Ohren bedecken.

Essen Sie gesund
Besonders in der kalten Jahreszeit sollten Sie Ihr Immunsystem stärken und Ihren Organismus mit ausreichend Vitaminen und Mineralstoffen versorgen. Erste Wahl ist da eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Salaten. Wer sich dazu nicht durchringen kann, kann seinen Speiseplan mit Vitaminbrausen oder -tabletten ergänzen. So oder so machen Sie Ihre Abwehrkräfte fit für den Kampf gegen Viren und Bakterien.

Ausreichend trinken
Mindestens zwei Liter sollte jeder Mensch täglich trinken. Bei einer Erkältung ist das sogar noch wichtiger, da der Körper durch das Schwitzen vermehrt Flüssigkeit verliert. Trinken versorgt auch die Schleimhäute mit Flüssigkeit und erleichtert den Abtransport der Krankheitserreger aus Nase und Rachen. Wie auch in den drei wärmeren Jahreszeiten gilt: Wasser, zuckerarme Säfte und heiße Tees sind besser für den Körper als Cola, Kaffee, Glühwein & Co.

Helfen Sie Ihrer Haut
Der Winter geht buchstäblich unter die Haut. Vor allem im Gesicht ist sie eisigem Wind und beißender Kälte schutzlos ausgeliefert. Sowohl draußen als auch drinnen – in stark beheizten Räumen – ist die Luftfeuchtigkeit sehr gering. Die Haut trocknet aus und wird rissig, weil sie nicht ausreichend mit Fett versorgt wird. Die Lösung sind fetthaltige Cremes. Sie stellen die natürlichen Schutzfunktionen der Haut wieder her. Besonders stark betroffen sind auch die Lippen, da sie kaum eine eigene schützende Fettschicht besitzen. Spröde Lippen mit der Zunge anzufeuchten, verschlimmert die Lage sogar noch. Am besten hilft ein Fettstift oder Lippenbalsam.

Schlafen Sie lang und gut
Schlaf stärkt das Abwehrsystem und fördert die Gesundheit. Dass dauerhafter Schlafmangel dem Immunsystem schadet, haben bereits viele Studien belegt. Das heißt: Gerade im Winter sollten Sie früh zu Bett gehen.

Sorgen sie für gute Luft
Heizungsluft trocknet die Schleimhäute aus und macht sie somit anfälliger für Bakterien und Viren. Luftbefeuchter oder einfach eine Schale Wasser auf dem Heizkörper wirken dem entgegen. Generell muss die Temperatur in der Wohnung nicht zu hoch sein. 22 Grad Celsius sind ein guter Richtwert. Auch regelmäßiges, kurzes Durchlüften sorgt für mehr Sauerstoff und ein gutes Klima im Raum.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

*